Pneumatolytische und hydrothermale Formationen

Pneumatolytische und hydrothermale Formationen.

Die Pneumatolyse ist die nächste Phase der Magmakristallisation, aus dem bereits eine beträchtliche Menge an Silikaten auskristallisiert ist, Viele flüchtige Komponenten blieben bei der Zugabe einiger Schwermetalle zurück, Wie: Molybdän, Wolfram, Zinn und Kupfer, Gold, Wismut, Arsen und Schwefel (Zeichnung).

Verteilung der Mineralisierung um die Intrusion herum.

Als Folge der Abkühlung flüchtige Eruptivrückstände, unter Druck in Poren und Ritzen gepresst, Sublimat, oder mit der Umgebung reagieren. Dieser Prozess findet bei einer Temperatur von 800-350°C statt.

Pneumatolyse führt zu vielen reichen Wolframit-Ablagerungen, Kasse, frei von Molybdän, Topazu, Turmaline und viele andere Mineralien, die als Schmuck- und Schmucksteine ​​klassifiziert sind. Die Wirkung einer weiteren Temperaturabsenkung ist die Anreicherung der verbleibenden flüchtigen Produkte mit Wasser, die in den vorangegangenen Phasen der Magmakristallisation eine untergeordnete Rolle für den Aufbau von Mineralien spielten. Bei Temperaturen unter 350°C in den oberen Teilen der magmatischen Massive beginnt die Migration von Heißwasserlösungen, d.h. hydroterm, die sich durch Risse und Poren im Massiv selbst ausbreiten, an seine Oberfläche wandern und in die umgebenden Felsen eindringen. Irgendwelche Felshohlräume, wo die Hydrothermale erreichen, sind mit aus der abgekühlten Lösung kristallisierten Mineralien gefüllt. Dies sind hauptsächlich Silber- und Goldtelluride, heimisches Gold, viele Erze, hauptsächlich Kupfersulfide, führen, Zink, Cadmium, aus Silber, Wismut, Arsen, außerdem Magnesit, Bariumsulfate, z.B.. Baryt, weiter Fluorit, Uranmineralien und meist schön geformte Quarzkristalle und seine Varietäten (Zeichnung).

Alpenader, gefüllt mit Quarzkristallen.

An den Wänden von Rissen und Hohlräumen bilden sich Kristalle, wo sie günstige Wachstumsbedingungen vorfinden (Zeichnung).

Hydrothermale Ader: 1 – sfaleryt, 2 – Galenit, 3 – Kreidepyrit, 4 – Kalcyt, 5 – Quarz.

Häufig verursacht eine Änderung der Mineralisierung in einer hydrothermalen Lösung eine Mineralisierung zuvor gebildeter Kristalle, z.B.. Quarz. Hydrothermale Adern sind meist erzführend und werden seit jeher ausgebeutet, Bereitstellung der von den Menschen benötigten Erze. Die größten Bergbauzentren und Städte entstanden im Mittelalter um die Standorte erzführender Hydrothermaladern.

Heiße Gase und Lösungen wirken auf die Gesteine, die das Eruptivmassiv umgeben, und teilweise auch auf den Felsen des Massivs selbst, wodurch sie sich verwandeln. Dieses Phänomen wird als Metasomatose bezeichnet. Heißes magmatisches Wasser, die sogenannte. jugendliche Gewässer, strömen in Form von heißen Quellen und Geysiren an die Oberfläche. Aus diesen Lösungen trennen sich auch die darin enthaltenen Komponenten. Es entstehen Kieselerde-Aufgüsse aus Opal und Chalcedon oder Aragonit und Calcit, die fantastische Formen schaffen. Darüber hinaus fallen Zinnober-HgS und Realgar-AsS aus juvenilen Gewässern aus.