Anizotropie

Anizotropie.

Ein charakteristisches Merkmal der Kristalle ist das sogenannte. Anizotropie, d.h.. Abhängigkeit der Kristalleigenschaften von der Lichteinfallsrichtung, die Richtung der Kraft usw.. Die Anisotropie von Kristallen resultiert unter anderem aus. Pleochroizmus, das heißt mehrfarbig. Solche Edelsteine, wie Turmalin oder Rubin, sie können heller oder dunkler sein, oder einfach eine andere Farbe je nach Lichtrichtung. Schaut man in Richtung seiner Hauptachse auf den Rubinkristall, ist seine Farbe dunkler als bei senkrechtem Blick. Ein ähnliches Phänomen beobachten wir in den Kristallen vieler Edelsteine. Beim Turmalin beobachten wir das gegenteilige Phänomen. In Richtung seiner Hauptachse einfallendes Licht wird weniger absorbiert, der Stein erweckt den Eindruck einer helleren Farbe als bei senkrecht zur Hauptachse durchgelassenem Licht. In einigen Fällen ist die Lichtanisotropie mit der Absorption anderer Teile des Lichtspektrums verbunden, was zum Eindruck einer anderen Farbe des gleichen Steins führt, wenn wir in Richtung der Hauptachse schauen (z.B.. Grün) und senkrecht zu dieser Richtung (z.B.. Gelb). Das Wissen um dieses physikalische Phänomen muss von Cuttern berücksichtigt werden, z.B.. Ringöse oder anderes Schmuckstück.

Verschiedene Formen von Kristallen; von oben – Quarzkristalle, Granat und Diamant.

Die Spaltung der Kristalle ist der überzeugendste Beweis für die Anisotropie der mechanischen Eigenschaften. Sie hängt hauptsächlich von der Art des Gitters eines gegebenen Kristalls und von Unterschieden in der Dichte der Anordnung der Elemente ab, aus denen der Kristall besteht. Zerbrechlichkeit ist die Fähigkeit eines Kristalls, beim Aufprall in Stücke zu brechen, Druck oder plötzliche Volumenänderungen aufgrund von Temperaturänderungen. Die Spaltungsebenen sind normalerweise Ebenen, in dem die Elemente, aus denen der Kristall besteht, am dichtesten angeordnet sind. Dies ist besonders bei geschichteten Kristallen sichtbar, wie Glimmer oder Graphit, die sich leicht in einer Ebene trennen lassen, unter Einwirkung von Kräften senkrecht zu dieser Ebene bieten sie einen starken Widerstand, und dann platzen sie plötzlich mit einer unregelmäßigen Bruchfläche. Die Spaltung ist am leichtesten im Calcitkristall zu beobachten. Schon eine leichte Krafteinwirkung oder ein Sturz auf den Boden lässt diesen Kristall in kleinere Stücke zerfallen, aber auch die Form des Kristalls behalten. Zu Hause kann man die Spaltung an Zucker- oder Salzkristallen beobachten, oder auf einem einfachen Stück Holz, die sich leichter spalten lassen, wenn man das Messer zwischen die Körner drückt, als in Richtung senkrecht zur Körnung.

Die Ursache der Farben in solchen Quarzsorten, als Amethyst, Zitronen, Rosen- oder Blauquarz kennen wir schon. Es entsteht durch Kontamination durch Chromophore, aber die Verunreinigungen sind mehr oder weniger gleichmäßig über den farbigen Teil des Kristalls verteilt. Es passiert aber, dass die Kristallisationsbedingungen während des Kristallwachstums gestört werden, dass lokale Verunreinigungen im Kristall auftreten können, fokussiert, sehr groß. Kristallographen nennen solche Verunreinigungen Infixe. Sie können flüssige Infixe sein, z.B.. Wasser, Gas, z.B.. Kohlendioxid, oder Infixe anderer Mineralien (siehe Foto auf Farbeinsatz).

Das sind die Infixe, die den Falken anders aussehen lassen, Tiger- und Katzenauge, obwohl alle diese Steine ​​zur Quarzgruppe gehören. Alle diese Sorten sind Quarzkristalle, in dem Sie faserförmige Infixe beobachten können. Das Katzenauge aus Quarz kann weiß sein, grau, Rosa, Gelb, braun oder grün. Sein charakteristisches Merkmal ist jedoch nicht die Farbe, aber ein optisches Phänomen in Form eines schmalen Lichtstreifens, der einen ähnlichen Streifen in einem Katzenauge imitiert. Dieses Phänomen resultiert aus der Reflexion und teilweisen Streuung von Licht von einem faserigen Einschluss, z.B.. Asbest. Dieser Effekt ist am deutlichsten, wenn der geschliffene Stein konvex ist, ein kugelförmiger oder ellipsoider Festkörper (die sogenannte. Cabochon-Schnitt), besonders wenn der Schnitt parallel zur Faserrichtung verläuft. Wenn sich der Stein dreht, bewegt sich ein heller Streifen über die Oberfläche des Edelsteins. Ähnliche Effekte sind auch bei anderen Steinen zu beobachten, und am schönsten in einer der Chrysoberyll-Sorten mit eigenem Namen Cymophan.

Der Falke und das Tigerauge sind Quarz mit faserigen Einschlüssen, aber der Quarz ist undurchsichtig. Ihre deutlich streifige Färbung durch faserige Einschlüsse ist auf selektive Lichtreflexion zurückzuführen – andere Wellenlängen aus reinem Quarz, und andere von Einschlüssen. Beide Sorten zeigen nach dem Polieren ein starkes Flackern und, ähnlich wie beim Katzenauge, die schimmernde Bewegung, seidiger Strang. Beide enthalten faserige Krokydolitheinschlüsse – eine sehr komplexe chemische Verbindung, Mineral, das beinhaltet unter anderem. Eisen. Das Falkenauge ist blaugrau bis blaugrün. Das Tigerauge entsteht aus dem Falkenauge durch die Umwandlung von Krokydolith-Infusionen in Quarz und die Oxidation des darin enthaltenen Eisens. Es ist dieses Eisenoxid, das das Auge eines Tigers gelblich färbt, brunatno, manchmal mit einem goldenen Farbton.